Mit ihrer neuen Kollektion „Julischwarz“, die im Rahmen der Vienna Fashion Week am 15. September 2016 im Wiener Museumsquartier präsentiert wird, setzt INGRIED BRUGGER die Serie der „seltsamen Schwarz“ (2011: „Rosenschwarz“, 2012: „Tulpenschwarz“, 2013: „lillischwarz“) konsequent fort. „Julischwarz“ überzeugt mit einem gekonnten Mix hochwertiger, teils ungewöhnlicher Materialien und einem außergewöhnlichen Zusammenspiel modischer Stilelemente. Der Fokus der neuen Kollektion, die 25 Looks umfasst, liegt – wie immer bei INGRIED BRUGGER – auf der weiblichen Silhouette.

Die Cruise Collection bewegt sich in für INGRIED BRUGGER typischen Schnittmustern zwischen Alltagstauglichkeit und großem Galaauftritt. Sie zieht einen großen Bogen über die Generationen, ist für Frauen jedes Alters gemacht. „Ich will mit meiner Mode die Trägerinnen nicht verkleiden, sondern ihre Persönlichkeit unterstreichen und zum Leuchten bringen“. INGRIED BRUGGERs unverwechselbare Mode zwischen Haute Couture, coolem Business Look und herausragenden Streetlooks propagiert Tragbarkeit und Aufwendigkeit zugleich.

Der Name der aktuellen Kollektion schuldet sich JULES, dessen Mut, Intelligenz, Schönheit und Stolz sein Hundeleben weit überstrahlt.

  • Julischwarz 001 © THOMAS KAMENAR/PETRA BENOVSKY-KAMENAR
  • Julischwarz 002 © THOMAS KAMENAR/PETRA BENOVSKY-KAMENAR
  • Julischwarz 003 © THOMAS KAMENAR/PETRA BENOVSKY-KAMENAR

„lillischwarz“ ist ein weiteres Zitat aus Ingried Bruggers persönlichem Vita. Lilli, ein junges Mädchen, das Analogien in verschiedener Hinsicht zur Modeschöpferin aufweist, ist Inspirationsquelle und Namensgeberin der aktuellen Kollektion. Die Designs verkörpern Mädchenträume, die erwachsen geworden sind, aber zugleich niemals verloren gehen sollen. Lillis mädchenhaftes, jugendliches und zugleich energieversprühendes Funkeln in den Augen macht die Schönheit jeder Frau unvergänglich. Dem gegenüber stellt die Modeschöpferin die Lilie, die eleganteste aller Blumen, der ein zart-dunkler Hauch der Vergänglichkeit innewohnt. Damit spannt Ingried Brugger einen Bogen über Generationen und präsentiert mit ihrer neuen Kollektion Mode für Frauen jeden Alters.

Wie ein roter Faden ziehen sich diese Gedanken durch Stoff- und Farbwahl. Kombinationen aus weich fallenden Tweeds mit geschmeidigen Jerseystoffen verbinden jugendlich-urbane Sportlichkeit, die von coolem, puristischem Neopren in Form von ungezwungenen, mädchenhaften Designs begleitet werden. Elegant-feminine Spitze, luxuriöser Brokat und aufwendige Stoffdrapierungen von zarter Seide und hochwertiger Kunstfaser spiegeln reifen, weiblichen Charakter in großen Gesten klassischer Diven wider. Ingried Brugger verbindet „erwachsene Mädchenträume“ in raffiniertem Schnitt und spannenden Materialmix zu einem modernen Ganzen.

  • Kollektion lillischwarz 001 © INGRIED BRUGGER
  • Kollektion lillischwarz 002 © INGRIED BRUGGER
  • Kollektion lillischwarz 003 © INGRIED BRUGGER
  • Kollektion lillischwarz 004 © INGRIED BRUGGER
  • Kollektion lillischwarz 005 © INGRIED BRUGGER

Die Designs von Ingried Brugger haben die Diskussionen der letzten Jahrzehnte über Mode und ihr Verhältnis zur Kunst in ihre Gestaltung eingebaut. Als Leiterin eines Ausstellungshauses ist Brugger eng verbunden mit den Trends und Theorien des Kunstbetriebs und so auch einer der zentralen Fragen verpflichtet: Gibt es einen Unterschied zwischen Mode und Kunst? Die bisher beanspruchte Antwort lautete etwa folgendermaßen: Moden lösen einander ab, sie gehen auf in der Gegenwärtigkeit; Kunst dagegen funktioniert in aufsteigender Bewegung, sie lässt sich nicht einfach vergessen, sondern fordert die Berücksichtigung mit ihresgleichen.

Ingried Bruggers Mode setzt auf ein reziprokes Verständnis. Das Gewand wird zu einer beispielhaften Lösungskette aufgewertet, die aus Reflexion und dem Bemühen um Veredelung geknüpft wird. Da sich die Modemacherin Maßstab und Modell ihrer Kreationen zunächst stets selbst ist, fließt ein, was eine Biographie ausmacht, was sich in der Erinnerung bewährt hat und davon in Zeitgeist übertragen wird. Diese Mode vereint Gewahrtes und Gegenwärtiges: High und Low, die Sozialisation in der österreichischen Provinz mit ihrem Faible für Trachten und die selbstverständliche Internationalität einer urbanen Existenz bringen einander simultan zur Geltung.

Hauptkriterium ist die Femininität dieser Entwürfe. Mit Ingried Bruggers Mode wird eine neue Aufwendigkeit propagiert. Das Tragen eines Gewandes wird wieder theatralisch, der Auftritt wird zu etwas Spektakulärem. Kleidung wird angereichert mit dem Wissen um die Erotik der Aufmerksamkeit.

  • Tulpenschwarz 001 © Philipp Hutter
  • Tulpenschwarz 002 © Philipp Hutter
  • Tulpenschwarz 003 © Philipp Hutter
  • Tulpenschwarz 004 © Philipp Hutter
  • Tulpenschwarz 005 © Philipp Hutter